Nadelindustrie in Aachen

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Aachen als Zentrum der Nadelindustrie

Die Geschichte der Nadelherstellung reicht bis in das 14. Jahrhundert zurück. Durch ständige Anpassung des Produktionsverfahrens und später immer besseren Maschinen, gelang es den Unternehmen, Aachen zur Hochburg der Nadelindustrie zu machen.
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Rohstoffe und Wasser

Zahlreiche Bäche entspringen am Aachener Stadtrand und fließen Richtung Stadt. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts flossen sie oberirdisch und wurden mit der Industrialisierung zum Antrieb von Maschinen genutzt, z. B. in den Nadelschleifereien.
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Freie Reichsstadt und Krönungsort Aachen

Als Freie Reichsstadt besaß Aachen Privilegien, die den wirtschaftlichen Aufschwung begründeten. Viele dieser Privilegien wurden der Stadt während der hier stattfindenden Krönungen der Könige verliehen.
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Zünfte

Die Handwerker, die Nadeln herstellten, schlossen sich Ende des 16. Jahrhunderts zu Zünften zusammen. Dadurch gewannen sie nicht nur politisch mehr Einfluss, sondern regelten erstmals auch ihr Gewerbe in einer sog. Zunftordnung.
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Weg zum Weltmarktführer

Weltmarktführend wurde die Aachener Nadelindustrie durch die Teilung des Herstellungsprozesses in die Rau- und Schönwirkerei.
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Veränderungen in Französischer Zeit

Während der Zugehörigkeit Aachens zu Frankreich (1794-1814) wurde durch die französische Gesetzgebung die Wirtschaft gefördert, außerdem war Napoleon der Stadt sehr zugetan und besuchte sie mehrfach.
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